Die meisten Menschen denken beim Yoga geht es darum möglichst Übungen zu machen, die toll aussehen und man muss einen Handstand können oder ohne Mühe in den Spagat kommen. Doch genau darum geht es eben nicht.

Beim Yoga geht es darum, sich auf sich selbst zu konzentrieren und für eine Weile das Chaos im außen zu vergessen und im Moment zu sein. Yoga bedeutet nicht einfach nur irgendwelche Bewegungen zu machen, sondern Yoga ist ein Lifestyle – eine Lebensweise.

In diesem Artikel möchte ich dich deshalb einmal über die größten Fehler aufklären, die beim Yoga gemacht werden, damit du sie nicht machst.

Fehler Nr. 1 – Yoga als Wettkampf

Beim Yoga geht es nicht um höher, schneller, weiter

Viele Menschen denken auch beim Yoga muss ich eine Asana (das sind die Yogahaltungen) besonders gut können und es muss richtig toll aussehen. Ich muss unbedingt den Handstand oder irgendwelche anderen verrückten Positionen beherrschen, wie sie auf den Sozialen Medien gezeigt werden.

Fakt ist aber: Genau darum geht es beim Yoga nicht. Es gibt so viele verschiedene Arten von Yoga und jeder sollte für sich herausfinden, welche Art ihm persönlich gut tut. Ist es das dynamische, kraftvolle Yoga oder eher das ruhige und sanfte. Im Yoga geht es darum, auf den Körper zu hören und nur soweit zu gehen, dass es einem gut tut.

Merke: Höre beim Yoga immer auf deinen Körper und gehe nur so weit, wie es sich gut anfühlt

 

Yoga is not about touching your toes, it is a way of life

Fehler Nr. 2 – Verletzungen durch zu viel Yoga

Dem Körper durch zu viel Yoga Schaden zuführen

Gerade Yogaeinsteiger wollen es zu Beginn wissen und tasten sich nicht langsam und regelmäßig heran sondern gleich mit dem Gedanken „viel hilft viel“. Im Yoga gibt es viele Stützübungen, die vor allem die Schultern- oder Handgelenke überlasten können, wenn man nicht die korrekte Technik beherrscht. Es ist also sehr wichtig, eine gute Anleitung zu haben, einen guten Lehrer und vor allem zu Beginn, lieber kürzer und öfter zu üben, als 2 Stunden am Stück und das nur 1x in der Woche.

Fehler Nr. 3 – Alles über einen Kamm scheren

Yoga einmal austesten und es dann nie wieder versuchen, wenn es nicht gut wahr

Yoga hat viele Facetten und jeder Lehrer und jede Lehrerin unterrichtet anders und leitet anders an. Wenn du einmal eine Stunde besucht hast, die dir nicht gefallen hat, dann sage nicht per se Yoga ist schlecht, sondern probiere es nochmal. Ich bin mir sicher, es gibt auch einen Yogastil und passenden Lehrer für dich

Fehler Nr.4 – Die falsche Atmung beim Yoga

Die Atmung ist das allerwichtigste beim Yoga. Atem bedeutet Leben und durch das gleichmäßige ein- und ausatmen saugt dein Körper neue und frische Lebensenergie und Sauerstoff auf und gibt all das Verbrauchte ab. Dazu zählt es auch, dass du mit deiner Ausatmung alle Gedanken, die du nicht benötigst loslässt und dich von unnötigem Ballast im Leben befreist. Beim Yoga atmen wir vorrangig durch die Nase. Das bewirkt, dass die Luft vorher gereinigt wird und durch die spezielle Ujayyi Atmung im dynamischen Yoga, wird der Körper schneller von innen erwärmt und produziert neue Energie. Wenn du es zu Beginn noch nicht so hin bekommst, wie es dein Lehrer sagt, ist das nicht schlimm, dann atme so, wie es für dich passt.

Fehler Nr. 5 – Yoga mit Socken üben

Übe Yoga am besten barfuß. Dadurch hast du eine viel bessere Verbindung zur Erde, hast besseren Halt und trainierst so auch deine Fußmuskulatur. Denn unsere Füße sind unser Fundament und wenn wir hier nicht stabil sind, dann ist der restliche Körper das auch nicht.

Du siehst also, es gibt eine Menge Fehler, die du beim Yoga machen kannst und der größte ist es wirklich, nicht auf seinen Körper zu hören.

Mein Top Tipp:

In meinem Yoga Fit Club findest du genau Anleitungen, wie du Übungen ausführen solltest, zahlreiche Yogavideos um deinen Körper zu formen, fitter und beweglicher zu werden, zu entspannen und ebenfalls viele Tipps für ein positives Mindset. Eine All in one Lösung für Body, Mind & Soul 💖

 

 

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